So wird das Bad zur smarten Wellness-Oase

So wird das Bad zur smarten Wellness-Oase

Wellness-Behandlungen sind eine ganz tolle Sache. Mit ihnen gelingt es einfach besser, sich vom stressigen Alltag zu erholen. Es bietet sich die Chance, so richtig auszuspannen, dabei die Seele baumeln zu lassen und gleichzeitig auch noch dem Körper etwas Gutes zu tun. Allerdings bedeutet dies für die meisten Menschen, ein Wellness-Hotel oder eine ähnliche Einrichtung aufsuchen zu müssen. Als Folge werden Wellness-Angebote eher selten in Anspruch genommen.

Diejenigen, die Lust auf mehr haben, statten ihr Zuhause mit einer kleinen Wellness-Oase aus. Hierbei handelt es sich um einen Trend: Mehr und mehr Deutsche gehen dazu über, die Bäder aufzuwerten. Nie zuvor war die Nachfrage so groß, was die Anbieter von Lösungen wiederum handeln lässt. Wer heute einen Whirlpool oder eine Heimsauna anschaffen möchte, hat die Qual der Wahl. Zumal dies noch lange nicht alles ist, die Branche zeigt sich ungemein erfinderisch.

Wellness im eigenen Bad

Das Spektrum an Möglichkeiten ist breit gefächert. Im Bad ist es vor allem typisch, große Wannen oder auch Duschen zu integrieren. Solche Duschen gestatten es, sich hinzusetzen und somit mehr Komfort zu haben. Die Duschköpfe sind vergrößert, damit möglichst viel Wasser auf den Körper prasselt. Andere ziehen wiederum Duschsysteme vor, die den Körper seitlich mit Wasser benetzen oder gar über eine eingebaute Massagefunktion verfügen.

Ebenso liegt das private Dampfbad im Trend. Dies lässt sich sogar mit vergleichsweise geringem Aufwand realisieren. Die Basis bilden kompakte Systeme, die entsprechenden Dampf erzeugen und somit die Atmosphäre im Bad verändern. In Kombination mit passenden Scheinwerfern, die ein angenehmes Licht erzeugen, verwandelt sich das Badezimmer in einen kleinen Wellness-Tempel.

Nicht außer Acht zu lassen ist außerdem der technische Fortschritt. Das Thema Smarthome bietet in diesem Umfeld beachtenswerte Schnittstellen. So ist es zum Beispiel möglich, auf dem Weg nach Hause schon einmal die Heizung einzuschalten und die gewünschte Temperatur im Badezimmer einzustellen. Ebenso lässt sich im Vorfeld die passende Wohlfühl-Beleuchtung aktivieren, damit die Heimfahrt umso größere Freude bereitet.

Zumal dies sicherlich erst der Anfang ist. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis sich auch die Badewanne auf Knopfdruck aus der Ferne einschalten lässt und somit zu Hause nicht mehr gewartet werden muss, bis das Entspannungsbad beginnen kann.

Nicht nur das Bad steht im Fokus

Im Übrigen muss sich all dieser Luxus nicht ausschließlich auf das Bad beschränken. So fällt zum Beispiel auf, dass die Außensauna im Trend liegt. Es genügt schon, eine Fass-Sauna aufzustellen, um toll saunieren zu können. Gibt es dann noch einen Schwimmteich, ist die private Wellness-Anlage perfekt.

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Natürlich haben all diese Lösungen ihren Preis. Wer sein Heim professionell um kleine Wellness-Funktionen erweitern möchte, muss kräftig investieren. Allerdings ist die Bereitschaft hierzu stark ausgeprägt. Viele Menschen sind sogar dazu bereit, beim Urlaub kürzer zu treten, damit sie zu Hause mehr Wellness haben. Außerdem müssen die Kosten gar nicht immer so hoch liegen. Wer über handwerkliches Talent verfügt, kann einige Arbeiten selbst ausführen und beispielsweise eine Sauna im Bausatz erwerben, was die Kosten senkt.

Smart Home – was die Zukunft bringt

Smart Home – was die Zukunft bringt

Das Haus, bei dem sich das Licht aus der Ferne steuern lässt, kannten die Menschen lange Zeit nur aus Science-Fiction Filmen. Ein Anruf oder Knopfdruck genügt, damit das Licht in einzelnen Räumen angeht oder sich gar die Heizung einschaltet. Ebenso lassen sich der Fernseher oder andere Geräte kontrollieren.

Heute ist die Situation eine andere. Das Smart Home ist schon seit einer ganzen Weile keine Zukunftsmusik mehr. Inzwischen werden am Markt verschiedene Systeme angeboten, die zum Teil Beeindruckendes leisten. Wer sein eigenes Zuhause entsprechend vernetzt, kann aus der Ferne die unterschiedlichsten Dinge steuern.

Die Anfänge reichen übrigens weiter zurück, als gerne vermutet wird. Oft kommt der Eindruck auf, dass Smart Home Lösungen erst seit wenigen Jahren erhältlich sind. Dabei gibt es private Bastler und Tüftler, die solche Systeme bereits vor 15 Jahren oder noch längerer Zeit geschaffen haben. Ihre Heizung steuerten sie damals nicht über das Internet, sondern z.B. über das Telefon. Ein Anruf auf einer ISDN-Nummer genügte, um ein Funkthermostat zu regeln und so die Temperatur im Raum zu ändern.

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Natürlich hat sich seither viel getan. Längst ist das Internet in den Fokus gerückt. Kein Wunder, schließlich ist es auf diesem Wege möglich, eine viel bessere bzw. vielfältigere Steuerung zu realisieren. Außerdem eröffnen sich – ganz egal ob auf dem Computer oder dem Smartphone – ganz neue Möglichkeiten der Darstellung. Es lassen sich z.B. detailgetreue Grundrisspläne vom eigenen Haus oder der Wohnung abrufen, um dann die Beleuchtung in den Räumen zu steuern.

Die Umsetzung erfolgt auf ganz unterschiedlichstem Wege. Einige Smart Home Lösungen sind vergleichsweise simpel gehalten und basieren z.B. auf kleinen Boxen, die einfach mit dem Stromnetz und dem Internet verbunden werden. Andere Lösungen sehen wiederum eine sehr intensive Vernetzung innerhalb des Gebäudes vor. Solche Lösungen, die tief integriert werden müssen, sind natürlich sehr viel kostspieliger. Allerdings bieten sie den Vorteil einer noch präziseren Steuerung.

Solch eine Steuerung gestattet es z.B. jede einzelne Steckdose im Gebäude gezielt anzusteuern. Zumal sich das Regulieren keineswegs nur auf das Ein- und Ausschalten beschränken muss. Inzwischen gibt es Systeme, die sogar eine gezielte Regulierung der Spannung erlauben. Dies mag für einige Menschen simpel klingen, doch der technische Aufwand, der sich dahinter verbirgt, ist keineswegs zu unterschätzen. Es bedarf einer abgestimmten Verkabelung, damit solch ein System funktionieren kann. Eine Nachrüstung ist im Grunde kaum möglich. Daher befinden sich Bauherren im Vorteil, sofern sie die Chance greifen und von Beginn an ihr Gebäude entsprechend ausrüsten.

Möglichkeiten der Steuerung

Natürlich beschränkt sich das Thema Smart Home keineswegs nur auf Beleuchtung und Heizung. Nachfolgend möchten wir einen groben Überblick über einzelne Möglichkeiten verschaffen und dabei alle entscheidenden Themenbereiche anschneiden.

Beleuchtung: Es wird ermöglicht, die Beleuchtung in einzelnen Räumen zu steuern oder ggf. sogar einzelne Lampen anzusprechen. Je nach System ist es ergänzend möglich, sogar das Licht zu dimmen oder seine Farbe zu verändern.

Heizung: Grundidee ist es, die Heizung jederzeit nach Bedarf einschalten zu können und somit den Energieverbrauch im Haushalt zu verringern. Gleichzeitig lässt sich die Raumtemperatur natürlich wunschgemäß regeln. Sofern eine Klimaanlage existiert, ist diese im Idealfall eingeschlossen.

Steckdosen: Wer Kontrolle über Steckdosen verfügt, kann einzelne Elektrogeräte gezielt steuern.

Zugang: Es wird die Möglichkeit geschaffen, den Zugang zum Gebäude zu kontrollieren und somit z.B. den Paketboten in das Haus zu lassen, obwohl niemand anwesend ist.

Alarmsysteme: Aus der Ferne die Alarmlage aktivieren oder auch ausschalten. Sollte sie einen Alarm melden, lässt sich z.B. auf dem Bildschirm vom Smartphone prüfen, ob Einbrecher am Werk sind.

Rauchmelder: Moderne Rauchmelder sind intelligent vernetzt und können z.B. eigenständig die Feuerwehr alarmieren. So ist es möglich, Brände früher zu erkennen und somit das Ausmaß des Schadens deutlich zu verringern.

Endverbraucher: Gemeint sind Elektrogeräte, die sich direkt über das Internet ansprechen und steuern lassen. Der Vorteil gegenüber dem Ansteuern von Steckdosen besteht darin, dass sich ganz neue Möglichkeiten eröffnen und sich beispielsweise der Kaffeemaschine mitteilen lässt, bis zu welcher Uhrzeit sie wie viele Tassen Kaffee sie zubereiten soll.

Kompatibilität der einzelnen Systeme

Derzeit geht es im Smart Home Umfeld ganz ähnlich wie im Wilden Westen zu. Damit ist gemeint, dass viele Unternehmen gleichzeitig am Markt präsent sind, jedoch so gut wie keine Standards existieren. Hierdurch wird die Situation für Verbraucher maßgeblich erschwert, weil sich beispielsweise Lösungen nicht übergreifend nutzen lassen. Allerdings soll sich dies in Zukunft ändern, damit der Einstieg in den Markt umso leichter fällt.